Frühlingsgefühle und Hochsensibilität

Das hochsensible Menschen es nicht leicht haben wissen wir ja.
Ständig müssen sie mit der alltäglichen Reizüberflutung fertig werden, die sie von überall her an allen Ecken und Enden anspringt:

  • viele verschiedene Gerüche,
  • so nervtötende Geräusche,
  • ständig wechselnde Lichter,
  • unterschiedliche Temperaturen,
  • Menschenansammlungen,
  • aufwühlender Straßenverkehr,
  • Stimmengewirr,
  • Gefühle, Stimmungen und Schwingungen von anderen Menschen und noch vieles mehr.

Alle diese Wahrnehmungen prallen ungefiltert auf den Hochsensiblen ein.

Die Sinne werden also permanent gefordert und überfordert. Ständig müssen die vielfältigen Eindrücke nach Wichtigem und Unwichtigem gefiltert und sortiert werden.

Dies passiert aber nicht bewusst, sondern das Unterbewusstsein leistet hier ganze Arbeit. Die ist natürlich sehr anstrengend für einen hochsensiblen Menschen.

Barbara Holler
ICH SEHE AUCH DIE POSTIVEN SEITEN!
Aber heute ist es mir als hochsensible Frau wieder einmal bewusst geworden, dass es auch wunderschön sein kann, so viel zu hören, riechen, schmecken.

Ich war mit meinem Enkel in Feld und Wald unterwegs und habe mit jeder Pore aufsaugen können wie sehr die Natur gerade wieder ausbricht.
Die Vögel haben mein Ohr mit einer wunder vollen Melodie beglückt, dazwischen summten fleissig schon die ersten kleinen Insekten bei ihrer wichtigen Bestäubungsarbeit.

Die Blumen und Bäume fangen an zu blühend ich habe den süßen Blütenstaub förmlich auf der Zunge geschmeckt.
Und über die wunderbaren Gerüche, die die Natur im Frühling bietet brauche ich euch nicht vorzuschwärmen.
Als Hochsensibler Mensch darf ich dieses Wunder der Natur nun eben doppelt und dreifach genießen.

Blumen im Frühling
Und das sind die wunderbaren Seiten der Hochsensibilität!