Angst vor dem Ungewissen!

Angst vor der Zukunft!

Angst vor dem Unbekannten!

Wie oft verharren wir in Situationen, die uns unglücklich machen aus Angst vor dem, was da kommen könnte.

Eine kleine Geschichte nach Khalil Gibran:
Man sagt, bevor er das Meer erreicht, zittert der Fluss vor Angst.
Er blickt zurück auf den Weg, den er zurückgelegt hat, von den Gipfeln der Berge, den langen kurvigen Weg, der durch Wälder und Dörfer geht.
Und vor sich sieht er den riesigen Ozean.
Es gibt für ihn keine andere Möglichkeit, als darin für immer zu verschwinden.
Es gibt keinen anderen Weg.
Der Fluss kann nicht umkehren.
Niemand kann umkehren.
Umkehren ist in der Existenz unmöglich.
Der Fluss muss das Risiko eingehen, in den Ozean zu fließen, denn nur dann verschwindet seine Angst.
Dort wird der Fluss erfahren, dass es nicht darum geht, im Ozean zu verschwinden, sondern der Ozean selbst zu werden.

Meine letzte Klientin hatte große Angst, eine Entscheidung für ihr Leben zu treffen. Sie wurde seit Jahren von ihrem Ehemann betrogen.
Offen und ohne Heimlichkeiten. Doch mit vielen Tränen und Schmerzen, Verletungen und Streit.

Sie ertrag und erduldete. Sie weinte und litt. Sie machte sich selber Vorwürfe und klagte sich an.

Der Mann machte es sich leicht, er lebte in zwei Welten. Hier hatte er die Geliebte – da die Ehefrau im Eigenheim. Sehr bequem für ihn. Die Ehefrau wusch und kochte, kümmerte sich weiterhin um Heim und Garten und natürlich um das gemeinsame Kind.
Doch eine Entschheidung traf niemand.
Nicht die Geliebte, die ja auch in Wartestellung gehalten wird. Nicht der Mann, für den das Leben ja eigentlich gut läuft und schon gar nicht die Ehefrau.

Obwohl sie vom Kopf her genau wusste, dass es so nicht weitergehen kann und dass sie ihrem Mann auch nicht mehr zurücknehmen will, hat sie große Angst davor eine entscheidung zu treffen.
Die Angst davor, eine falsche Entscheidung zu treffen lässt sie seit Monaten in eine Art Schockstarre verfallen und ihr Leben ist eine einzige Qual.

Ich habe mit ihr sehr intensiv gearbeitet und eine der Aufgaben war:

Schreibe Dir Punkt für Punkt auf vor was Du Angst hast! Lass zwischen den einzelene Punkten Platz und schreibe direkt aus dem Bauch heraus runter.

Später oder sogar erst am nächten Tag, finde für jeden Angst Punkt mindestens drei Gegenargumente, warum die Angst davor unbegründet ist, bzw. was Du gegen diese Situation vor der du Angst hast tun kannst.

Beispiel:

  • Ich habe Angst Abends alleine zu sein und ins Grübeln zu kommen.
    • Ich rufe meine Freundin an.
    • Ich habe eine “Gute Laune” Playlist
    • Ich geh ins Fitnessstudio
    • Ich nehme ein Wellnessbad und höre Musik
    • Ich geh joggen oder aufen
    • Ich schaue mir einen lustigen Film an

Meine Klientin hat viele solche Gegenargumente für ihre Ängste gefunden und auf einmal war in ihrem Kopf und ihrem Herzen etwas passiert.

Am Ende unsers Coachings sagte sie den Satz:

Ich bin es wert mein Leben so zu leben, dass ich glücklich bin!

Und genau das ist es was ich Dir hier vermitteln möchte:

💎  Es ist absolut OK, dass Du Ängste hast.

💎  Es ist absolut ok, dass Du manchmal Entscheidungen vor Dir her schiebst.

💎  Doch blicke auf das zurück, was Du kannst und bist und schon alles geleistet hast.

💎  Und dann stürze Dich in das neue Abenteuer und sei mutig!

Lebenswert Lebenslust

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Lass uns gerne verbinden:

Ich wünsche Dir viele AHA-Moment und eine lebenslustige Zeit!

Vielen Dank!

Deine Barbara