Achtsamkeit, Mindfullness ist das schon wieder ein neuer Trend?

In jeder Zeitschrift, in jedem dritten Post auf Social Media, selbst im TV hört man in den letzten Monaten ständig das Wort Achtsamkeit.

Ist das schon wieder ein neuer Trend, vielleicht sogar etwas spirituelles?
Und rollst Du dabei schon mit den Augen, weil Du denkst, ich achte schon auf mich, da brauche ich keinen Kurs, Workshop oder sonst etwas.

Was bedeutet Achtsamkeit oder Mindfullness eigentlich wirklich?

Laut Jon Kabat-Zinn, der die Kultur der Achtsamkeit damals in die westliche Gesellschaft brachte, sagt:
”

Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst, im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen. Diese Art der Aufmerksamkeit steigert das Gewahrsein und fördert die Klarheit sowie die Fähigkeit, die Realität des gegenwärtigen Augenblicks zu akzeptieren.
Sie macht uns die Tatsache bewusst, dass unser Leben aus einer Folge von Augenblicken besteht. Wenn wir in vielen dieser Augenblicke nicht völlig gegenwärtig sind, so übersehen wir nicht nur das, was in unserem Leben am wertvollsten ist, sondern wir erkennen auch nicht den Reichtum und die Tiefe unserer Möglichkeiten zu wachsen und uns zu verändern …
Achtsamkeit ist eine einfache und zugleich hochwirksame Methode, uns wieder in den Fluss des Lebens zu integrieren,
uns wieder mit unserer Weisheit und Vitalität in Berührung zu bringen.“

Einfach ausgedrückt bedeutet es, das Achtsamkeit als von eine universelle Form von Aufmerksamkeit oder innerer Haltung, die wohl ein wichtiges Element vieler spirituell-religiöser Traditionen darstellt, an sich jedoch weltanschaulich als absolut neutral gilt. Somit eignet sich die Praxis von Achtsamkeit für alle Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Gesundheit oder spirituell-religiöser Ausrichtung.

Soviel zu den Erklärungen, aber warum brauchen wir das und warum gerade in der heutigen Zeit?

Natürlich kann man den Hype darum als Trend sehen, aber was bedeutet eigenlicht das Wort Trend?

Ein Trend bedeutet nämlich nichts anderes, als eine Entwicklung, eine Strömung oder eine Tendenz. 
Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass sich viele Menschen in den letzten Jahren nacht mehr Ruhe sehnen und eine Möglichkeit suchen, dem Alltagsstress zu entfliehen.

Erklärung Wiki https://de.wikipedia.org/wiki/Trend_(Statistik)

Unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen haben sich in den letzten Jahrzehnten sehr stark verändert. Wir sind einer täglichen Flut von Informationen, Push-Benachrichtigungen, Whatsapp-Nachrichten, Anrufen und E-Mails ausgesetzt. Noch nie waren wir so oft und einfach erreichbar und dementsprechend auch noch nie so überlastet. Kopf aus – Autopilot an. Und das 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

Irgendwann ist dann jeder an einem Punkt, an dem er sich fragt: War das alles, wo bleibe ich und wie kann ich endlich wieder MICH spüren?

Und genau da ist nun SELBSTFÜRSORGE gefragt. Dabei fokussiert man sich darauf, sich selbst zu spüren und einfach gesagt, auch mal an absolut nichts zu denken und über nichts zu urteilen. Körper und Geist werden hierbei “synchronisiert”. Genau das fällt uns heutzutage dank Smartphone und Co. nämlich immer schwerer. Wenn wir uns in diesen turbulenten Zeiten öfter mal zurücknehmen, innehalten und unser Stresslevel bewusst kontrollieren, können dadurch Schmerzen, Ängste und damit zusammenhängende Krankheiten gelindert werden.

Lebenslust Wechseljahre Barbara Holler achtsamkeit

Vielleicht fällt Dir jetzt sofort ein –

Yoga, Meditation, VHS Kurse, Retreats und Du hast schon im Kopf: „dafür habe ich doch keine Zeit, keine Lust etc.“
Da beruhige ich Dich, es geht auch viel einfacher.

  • Ein ruhiger Spaziergang in der Natur (eventuell sogar in der Mittagspause) und einmal ganz bewusst die Umgebung wahrnehmen.
  • Du musst an der Kasse oder im Stau warten? Klasse, nutze diese Zeit einmal bewusst und tief zu atmen.
  • Unter der Dusche den Fokus einmal bewusst auf das angenehme Gefühl von Seifenschaum und warmen Wasser legen – genießen.
  • Bei Essen, den Fernseher abschalten und die Nahrung mit allen Sinnen kosten und spüren.
  • oder wie auf dem Bild einmal Steinchen aufstapeln.

Du siehst es gibt im Alltag so viele Möglichkeiten, den Augenblick gewahr zu werden und ganz bewusst sich darauf zu konzentrieren.

Und schon ist das mit der Achtsamkeit kein spiritueller Quatsch mehr, sondern du kannst etwas für deinen Körper und deinen Geist tun und somit dein Wohlbefinden stärken.

Ich wünsche Dir achtsame und lebenslustige Momente

Deine Barbara

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Ich wünsche Dir viele AHA-Moment und eine lebenslustige Zeit!

Vielen Dank!

Deine Barbara